Konzert gekippt

Wahrscheinlich hat ohnehin Niemand damit gerechnet, aber ich wollte in letzter Sekunde dann doch mal offiziell kundtun: Das für den heutigen 26. September angekündigte Konzert von Oh Sun! im Mo`s Eat and Drink fällt Corona-bedingt leider aus. Imbiss-Besitzer Mike musste seine kleine, aber feine Konzertreihe „Kult & Curry“ bis auf Weiteres komplett einstellen. Auch unser Konzert ist damit gekippt.

Apropos kippen: Mit „Kipppunkt“ habe ich diese Woche mal wieder einen neuen Song geschrieben. Auch die Musik dazu ist im Prinzip fertig, wir hatten als Band aber bisher noch keine Gelegenheit, den Song zu proben. Deshalb kann ich euch an dieser Stelle auch keinen Proberaum-Mitschnitt kredenzen, aber den Text könnt ihr hier immerhin schon mal lesen – als kleine Entschädigung für das ausgefallene Konzert sozusagen. Die Musik liefern wir dann hoffentlich bald nach!

Kipppunkt (Text: Roland Grimm)

Kipppunkt
Warten auf den Kipppunkt
Kipppunkt
Ich glaub jetzt kommt der Kipppunkt
Kipppunkt
Wir starren auf den Kipppunkt
Kipppunkt
Das ist dann wohl der  Kipppunkt

Dann ist die Erde zwar noch rund
Doch meine heile Welt im Schwund

Kippen auf der Straße
Ich hasse Kippen auf der Straße
Das sag ich nicht ohne Grund
Da werd` ich Spießer. Punkt.

Kipppunkt
Emotionaler Kipppunkt
Kipppunkt
Dazwischen funkt der Kipppunkt
Kipppunkt
Wir stehen gerad` am  Kipppunkt
Kipppunkt
Noch ein Schritt bis zum Kipppunkt

Dann ist die Erde zwar noch rund
Doch meine heile Welt im Schwund

Und ich liebe heiße Frauen
Oh yes! Ich liebe heiße Frauen
Doch wenn sie qualmen regelrecht
Dann finde ich das eher schlecht

Das ist der Kipppunkt
Vorhersehbarer Kipppunkt
Dann ist die Erde zwar noch rund
Doch meine heile Welt im Schwund
Kipppunkt
Warten auf den Kipppunkt
Dann ist die Erde zwar noch rund
Doch meine heile Welt im Schwund

Kipppunkt
Kipppunkt
Kipppunkt
Kipppunkt

© 2020 Roland Grimm

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Oh Sun! im Kunsthaus

Das Aufwärmprogramm zu dritt haben wir hinter uns: Am 8. Mai spielte Oh Sun! im Oberhausener Folk Club ausnahmsweise mal ohne Drummer. Hier ein dunkel-wackeliges Handyfoto von dem etwa halbstündigen Auftritt. Damit wäre auch das dokumentiert – damit ja keine Lücken im Blog entstehen!

Oh Sun! zu dritt im Folk Club.  Foto: Martina Lichter

Wir wollen den Blick aber bereits nach vorne richten. Schlagzeuger Jürgen hat im Schwarzwald frische Kräfte gesammelt und wird wieder mit an Bord sein, wenn wir am 27. Mai um 21 Uhr im Kunsthaus Essen auftreten (Rübezahlstraße 33, 45134 Essen). Wir spielen dort im Rahmen der traditionsreichen Reihe „Montag Tontag“. Und auf diese kleine, aber feine Bühne müssen wir uns dann irgendwie quetschen.

Die „Montag Tontag“-Bühne im Kunsthaus Essen.  Foto: Grimm

Die Bühne ist vielleicht ein wenig eng, für das Publikum bietet die gemütliche Kneipe im Kunsthaus Essen aber auf jeden Fall ausreichend Platz. Also kommt bitte zahlreich, wir freuen uns auf euch! Der späte Beginn (21 Uhr) an einem „Werktag“ (!) ist keine Ausrede. So ist das nun Mal Tradition bei Montag Tontag. Dafür dauern die Gratis-Konzerte auch stets nur exakt eine Stunde. Also keine Sorge: Zu den „Tagesthemen“ seid ihr wieder zu Hause.

Was gibt es noch Neues? Ach ja: Unser Lead-Gitarrist Thomas hat einen YouTube-Kanal eingerichtet. Somit gibt es Oh Sun! nun auch in bewegten Bildern. Wer schon immer mal sehen wollte, wie wir in unserem Proberaum proben, der findet dazu hier zwei passende Videos!

Oh Sun! hat jetzt sogar einen YouTube-Kanal.

Zum Abschluss habe ich für euch noch zwei Audio-Mitschnitte von unserer letzten Probe. Die Songs sind zwar nicht neu – aber die Aufnahmetechnik. Erstmals haben wir zwei Aufnahmegeräte im Proberaum aufgestellt und eins davon direkt an die Gesangsanlage angeschlossen. Vorteil: Wir können mit zwei Spuren ein wenig mixen und bei Bedarf den Gesang etwas lauter stellen. Eigentlich eine simple Neuerung, aber ich finde, der kleine Mehraufwand bringt klanglich ziemlich viel. Doch hört selbst! Hier zunächst „History“:

Und hier die „Zwei-Spur“-Aufnahme von „Help find the way“:


An den Aufnahmen waren beteiligt:
Thomas Auth: Akustik-Gitarre
Jan Gaža: Bass
Roland Grimm: E-Gitarre + Gesang
Jürgen Langer: Drums

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Undrummed in OB

Am 8. Mai spielen wir ab 20 Uhr im Oberhausener Folk Club. Wir eröffnen dort den Open-Stage-Abend und werden etwa eine halbe Stunde musizieren, bevor dann andere Künstler die Bühne entern. Da Jürgen zu der Zeit im Urlaub weilt, müssen wir diesmal leider ohne Schlagzeug spielen – also „undrummed“.

Hübsch, aber diesmal außer Dienst: Das Schlagzeug im Folk Club brauchen wir am 8. Mai definitiv nicht.

Jetzt werden sich einige vielleicht fragen: Oh Sun! ohne Schlagzeug – geht das überhaupt? Kann man sich das anhören? Wir meinen: ja! Unsere gestrige Trio-Probe mit Bass (Jan), Akustik-Gitarre (Thomas) und E-Gitarre (Ich) lief jedenfalls gut. Kleine Kostprobe gefällig? So klingt „Gedanken in Knäueln“ ohne Drums:

Und noch eine Zugabe: Hier könnt ihr euch die gestrige Version von „Painter`s point of view“ anhören. Auf der Aufnahme lache ich am Anfang, weil mein Blick auf Thomas fiel, der bei meinem Gesangseinsatz („Blur (!) full of beauty“) irgendwie erschrocken wirkte.

Wer jetzt Lust auf mehr bekommen hat, sollte am 8. Mai unbedingt in den Folk Club kommen (Fuldastraße 6, 46117 Oberhausen-Eisenheim)!

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Es ist angerichtet!

Gestern hatten wir unsere letzte gemeinsame Bandprobe vorm ersten Live-Auftritt 2019: Am 15. März spielt Oh Sun! ab 20.30 Uhr im Café Eulenspiegel (Steeler Str. 208, 45138 Essen). Der Eintritt ist frei, der Hut geht rum.

Und auch die nächsten Konzerte sind bereits terminiert: Am 8. Mai eröffnen wir den Open-Stage-Abend im Folk Club Oberhausen (Fuldastraße 6, 46117 Oberhausen-Eisenheim). Das wird ein etwa halbstündiger Kurzauftritt, weil danach noch viele andere Künstler auf die Bühne wollen. Open Stage eben. Wir werden uns in Oberhausen zur Abwechslung mal von unserer folkig-akustischen Seite präsentieren. Schlagzeuger Jürgen weilt an diesem Tag im Urlaub.

Am 27. Mai geht’s dann wieder in vollzähliger Bandstärke weiter – und zwar ab 21 Uhr im Kunsthaus Essen (Rübezahlstraße 33, 45134 Essen). Wir spielen dort als einzige Band des Abends im Rahmen der traditionsreichen Reihe „Montag Tontag“.

Wohl bekomm`s: Am 15. März servieren Oh Sun! wieder ihre ausgesuchten musikalischen Leckerbissen.    Foto: Pixabay

Um euch die Wartezeit bis zum nächsten Oh Sun!-Konzert etwas zu verkürzen, gibt es hier noch zwei Aufnahmen von unserer gestrigen Probe. Den Anfang macht eine (wieder einmal) radikal neue Version von „Help find the way“. Die dazugehörigen Lyrics findet ihr hier.

Und hier noch der gestrige Mitschnitt von „Wall of sound“. Den Text könnt ihr hier nachlesen. Musik-Historiker können sich unter dem Link auch noch mal die Ursprungsversion dieses schönen Songs anhören.


An den Aufnahmen waren beteiligt:
Thomas Auth: E-Gitarre
Jan Gaža: Bass
Roland Grimm: E-Gitarre + Gesang
Jürgen Langer: Drums

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Out of the dark!

Noch ist die dunkle Jahreszeit zwar in vollem Gange, doch die Hoffnung ist schon da: 2019 steht vor der Tür, und seit dem 21. Dezember werden die Tage ja schon wieder länger. Ich möchte die Gelegenheit nutzen und allen Leserinnen und Lesern meines Blogs einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen!

Und spätestens am 15. März sollte die Sonne dann wieder etwas länger scheinen, dann gibt es nämlich das nächste Konzert von Oh Sun! im Café Eulenspiegel! Wer unseren dortigen Auftritt im letzten Jahr verpasst hat, der sollte sich das Datum schon mal dick im Kalender anstreichen. Alle Anderen sind natürlich auch herzlich willkommen! See you soon …

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Auf zur Akademie!

Recht kurzfristig hat sich ergeben, dass Oh Sun! bereits am kommenden Freitag (13. Juli) an der Kunstakademie Düsseldorf spielt! Wo einst die später weltbekannten Künstler Joseph Beuys und Gerhard Richter, aber zum Beispiel auch Günter Grass studierten, dürfen nun wir unseren „ganzen Schrott zum Vortrage bringen“ – um es mal salopp mit Udo Lindenbergs Worten aus dem „Sonderzug nach Pankow“ auszudrücken. Wir hoffen natürlich, dass es toll wird und ganz und gar nicht schrottig!

Das haben sich die Studenten selbst aufgebaut: Die Bühne steht schon, am Freitag stehen wir drauf.

Das haben sich die Studenten selbst aufgebaut: Die Bühne steht schon, am Freitag stehen wir drauf.

Unser Konzert findet im Rahmen des diesjährigen „Sommerrundgangs“ statt. Der Name steht für fünf Tage der offenen Tür (11. bis 15. Juli), an denen die Studenten der geneigten Öffentlichkeit ihre „Abschlusspräsentationen 2018“ zeigen, jeweils von 10 bis 20 Uhr.

Begleitend dazu gibt es auf dem Freigelände vor der Kunstakademie ein Live-Musik-Programm. Um an den Ort des Geschehens zu kommen, müsst ihr eigentlich nur an der Düsseldorfer Straßenbahnhaltestelle „Tonhalle“ aussteigen und den Ausgang Richtung Altstadt nehmen. Dann steht ihr schon direkt vor der Kunstakademie.

Das Konzert findet auf dem Freigelände vor der Kunstakademie statt.

Das Konzert findet auf dem Freigelände vor der Kunstakademie statt.

Nach Angaben der Organisatoren können wir die Bühne ab 17 Uhr in Beschlag nehmen und müssen bis 20 Uhr alles wieder abgebaut haben. Das läuft dann wohl darauf hinaus, dass wir ab 18 Uhr bis maximal 19.30 spielen. Allen, die Oh Sun! mal wieder live erleben wollen und/oder sich für die studentischen Arbeiten interessieren, kann ich daher nur wärmstens empfehlen: Auf zur Akademie!

 

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Demnächst in Ihrem Kino!

Wer Oh Sun! mal wieder (oder zum ersten Mal) live hören möchte, hat dazu am 29. Juni Gelegenheit. An diesem Tag spielen wir nämlich ab 20.30 im altehrwürdigen Essener Filmkunsttheater Eulenspiegel.

Genauer gesagt: Wir spielen im Eulenspiegel Café. Das ist gleich im Eingangsbereich des Kinos. Sozusagen im Schaufenster an der Steeler Str. 208 – direkt neben dem Auto mit dem Kennzeichen „E MM 51“.

Bitte alle kommen: Am 29. Juni tritt Oh Sun! um 20.30 Uhr im Eulenspiegel Café auf.

Bitte alle kommen: Am 29. Juni tritt Oh Sun! um 20.30 Uhr im Eulenspiegel Café auf.

Der Eintritt ist übrigens frei, ein Hut geht herum (nicht meiner). Also kommt zahlreich, es lohnt sich! Wir sind die einzige Band des Abends und performen fast unser komplettes Programm. Es erwarten euch etwa 20 tolle Oh Sun!-Songs.

Das Konzert findet im Rahmen der Livemusik-Reihe „Eulelujah – Kleine Knisterkonzerte“ statt. Trotz dieses Mottos werden wir es nicht nur knistern, sondern ab und an auch mal etwas krachen lassen. Zur Einstimmung könnt ihr hier eine Version unseres Stückes „He`s her lover (Not her friend)“ hören – ein Mitschnitt von unserer letzten Probe.

 

 

An der Aufnahme waren beteiligt:
Thomas Auth: E-Gitarre
Jan Gaža: Bass
Roland Grimm: Gesang + E-Gitarre
Jürgen Langer: Schlagzeug


He`s her lover (Not her friend)  (Text + Musik: Roland Grimm)

He`s her lover, not her friend
He`s not part of her – rock ´n`roll band
They got a clever arrangement
They live their love – only on weekend
Only on weekend

He`s her lover, but he`s in the end
Not her friend

She said: „You don`t understand the way I feel.“
He thinks: „Anyway, I`m only the fifth wheel.“

There is not much that will remain
They left each other – and left the pain
Where bubbles burst is empty space
They live a love that leaves no trace
Leaves no trace

He`s her lover, but he`s in the end
Not her friend

She said: „You don`t realize that I feel bad.“
He thinks: „Am I blind or is she mad?“

He`s her lover, but he`s in the end
Not her friend

© 2011 Roland Grimm

 

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„Gedanken“ mit Bass

Im März hatte ich hier den Song „Gedanken in Knäueln“ veröffentlicht, es war aus gegebenem Anlass eine Version ohne Bass. Seitdem hat sich etwas getan: Oh Sun! hat jetzt einen neuen Bassisten. Yeah!

Anfang April tauchte Jan Gaža das erste Mal in unserem Proberaum auf und ist seitdem immer wieder gekommen. Man kann sagen, dass er sich menschlich und musikalisch super eingeführt hat. Mit 29 Jahren senkt er außerdem den Altersdurchschnitt in unserer Band erheblich. Nun proben wir also wieder zu viert für kommende Auftritte.

Oh Sun! in neuer Besetzung (v.l.n.r.): Roland Grimm, Jürgen Langer, Thomas Auth und Jan Gaža.

Oh Sun! in neuer Besetzung (v.l.n.r.): Roland Grimm, Jürgen Langer, Thomas Auth und Jan Gaža.

Und wie klingt nun der neue Bassist? Natürlich muss sich Jan die knapp 25 Songs unseres aktuellen Programms erst nach und nach „draufschaffen“. Aber bei „Gedanken in Knäueln“ klappte das letzten Freitag schon ziemlich gut, wie ihr auf diesem Proberaum-Mitschnitt hören könnt.

 

An der Aufnahme waren beteiligt:
Thomas Auth: E-Gitarre
Jan Gaža: Bass
Roland Grimm: E-Gitarre + Gesang
Jürgen Langer: Drums


Gedanken in Knäueln (Text + Musik: Roland Grimm)

Es geht immerzu weiter
Und führt nirgendwo hin
Manchmal wolkig, mal heiter
Meistens ohne viel Sinn

Soviel Schweiß und Getöse
Soviel Fleiß, soviel Schwung
Manche sammeln Erlöse
Alle wollen Erlösung

Das ganze lange Leben
Ist wie ein Techno-Song
Man bleibt am Rhythmus kleben
Und der ist unbeweglich wie Beton.

Manchmal find` ich mich echt
In meinem Kopf nicht zurecht
Da lodert kein Feuer
Und dann seh ich halt schlecht
Lauf gegen Wände, hole mir Beulen
Gedanken in Knäueln

Inventur der Momente
Heut` noch gar nicht gelacht
Quetsch `ne Prise Vergnügen
Zwischen sechs und halb acht

Kommt jetzt endlich `ne Bridge?
Oder mal ein Refrain?
Klar, ich weiß es ist Kitsch
Doch bitte sag nur einmal „Yes we can“

Das ganze lange Leben
Ist wie ein Techno-Song
Man bleibt am Rhythmus kleben
Und der ist unbeweglich wie Beton.

Manchmal find` ich mich echt
In meinem Kopf nicht zurecht
Da lodert kein Feuer
Und dann seh ich halt schlecht
Lauf gegen Wände, hole mir Beulen
Gedanken in Knäueln

Die Dinge sind schwer zu deuten
Man muss geduldig hinschauen
Doch unter eintausend Leuten
Gibt es nicht viele, die sich das noch trauen

Und es geht immerzu weiter
Ein Tempo, das niemals stoppt
Du singst vom „Goldenen Reiter“
Ein anderer dopt sich einfach wie bekloppt

Das ganze lange Leben
Ist wie ein Techno-Song
Man bleibt am Rhythmus kleben
Und der ist unbeweglich wie Beton.

Manchmal find` ich mich echt
In meinem Kopf nicht zurecht
Da lodert kein Feuer
Und dann seh ich halt schlecht
Lauf gegen Wände, hole mir Beulen
Gedanken in Knäueln

© 2008/2016 Roland Grimm

 

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Here comes Oh Sun!

Wer in diesem Jahr Oh Sun! noch mal live erleben möchte, muss nach Oberhausen fahren. Wir spielen dort am 1. Dezember im Kreativquartier Eisenheim (Fuldastraße 6). Außer uns werden an dem Abend noch drei andere Acts auftreten: die Bands Tisch 17 und Voodoo Chili sowie Jaana Redflower.

Oh Sun! spielt am 1. Dezember im Kreativquartier Eisenheim.

Oh Sun! spielt am 1. Dezember im Kreativquartier Eisenheim.

Offiziell los geht es um 20 Uhr, jeder Act soll etwa 30 Minuten spielen. Da wir als letzte Band an der Reihe sind, hoffen wir, darüber hinaus vielleicht noch zwei bis drei weitere Songs spielen zu dürfen. Das geht aber nur, wenn ihr laut vernehmlich „Zugabe“ ruft;)

Der Eintritt ist frei, es wird aber ein Hut herumgehen. Es handelt sich übrigens um ein Benefizkonzert. Alle Einnahmen sollen für den Erhalt des Kreativquartiers Eisenheim gespendet werden.

Der Veranstaltungsort befindet sich in Oberhausen-Eisenheim, unweit des Olga-Parks, inmitten der ältesten Stahlarbeitersiedlung des Ruhrgebiets. In der dortigen „Alten Schreinerei“ organisiert der Verein Kreativquartier Eisenheim ein abwechslungsreiches Programm aus Konzerten, Partys, Lesungen, Kunstausstellungen sowie verschiedensten Kursangeboten von Basteln und Reparieren über Nähen und Kochen bis hin zu Zeichnen und Grafik-Design.

 

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Kryptisches Plakat

Bei einem Sonntagsspaziergang durch die Essener Innenstadt machte ich kürzlich einen Abstecher zum Café Konsumreform. Vor dem Eingang erblickte ich ein Plakat, das ich sogleich fotografieren musste, da der Name meiner Band Oh Sun! draufsteht.

Wie im letzten Blog-Eintrag schon am Rande erwähnt, haben wir dort nächsten Samstag (23.09.) gegen 18 Uhr einen kurzen Auftritt. Das Plakat zeigt, wer bei der Veranstaltung sonst noch Musik macht beziehungsweise aus seinen literarischen Werken vorliest.

Die Veranstaltung trägt den etwas kryptischen Namen „The Grand Fusion: Live-Häppchen – Die Lesung mit der Glückskatze @Artwalk“. Klingt kompliziert. Und ist für nicht Eingeweihte vermutlich völlig unverständlich.

Ich versuche mal zu übersetzen: Da findet also eine große Fusion statt, weil mehrere, sonst voneinander unabhängige Veranstaltungsformate zeitgleich am selben Ort (dem Café Konsumreform) stattfinden. Die fast jeden Samstagabend im Café Konsumreform zu erlebende Livemusik-Veranstaltung „Live-Häppchen“ trifft auf die meist im Café Konsumreform stattfindende lose Lesungsreihe „Die Lesung mit der Glückskatze“.

Die Lesung heißt übrigens so, weil auf dem Tisch, an dem die Lesenden aus ihren Werken vortragen, stets eine dieser asiatischen Winkekatzen aus Keramik herumsteht, die man auch als Glückskatzen bezeichnet (siehe Plakat). Die Katze hat zwar für die Lesungen selbst keine erkennbare Funktion, sie ist aber ein cleverer Marketingtrick. Sie fungiert als namengebendes Maskottchen. „Die Lesung mit der Glückskatze“ klingt viel individueller und sympathischer als einfach nur „Lesung“. Es gilt die alte Marketing-Weisheit: Kinder und Katzen funktionieren immer.

Warum nun aber „@Artwalk“? Weil am selben Tag in der gesamten nördlichen Essener Innenstadt der „Artwalk“ stattfindet. Da sich das Café Konsumreform in der Nord-City befindet, ist dort am 23. September ebenfalls automatisch Artwalk. Und was ist der Artwalk? Das ist nun leider schwer zu erklären und würde an dieser Stelle zu weit führen. Wer Genaueres wissen möchte, möge im Artwalk-Programm nachschauen. Die gute Nachricht zum Schluss: Man braucht dieses Wissen gar nicht, um am Samstag im Konsumreform Lesung und Musikprogramm mit Oh Sun! zu genießen.

 

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