Die ersten beiden Konzerttermine für 2020 stehen fest! Sind zwar erst in der zweiten Jahreshälfte, aber ihr könnt es euch ja schon mal notieren: Oh Sun! spielen am 26. September im Rahmen der „Kult & Curry“-Reihe des Frohnhausener Imbiss Mo`s Eat and Drink (Margaretenstraße 73, 45144 Essen). Und am 11. Dezember laden wir zum Weihnachtskonzert ins Eulenspiegel Café (Steeler Str. 208–212, 45138 Essen).
Diese Termine (und hoffentlich bald noch weitere) findet ihr übrigens ab sofort auch in der neuen Rubrik „Konzerte“ (Menüleiste ganz oben). Und wer es noch nicht mitbekommen hat: Die Rubrik „Die Songs“ bietet seit Kurzem Audiomitschnitte von allen unseren eigenen Songs übersichtlich auf einer Seite. Viel Spaß beim Hören!
Im Juli 2019 hatte ich in diesem Blog das Gedicht „An einem Samstag in der Stadt“ veröffentlicht. „Vielleicht wird irgendwann ja sogar ein Song daraus“, hatte ich dazu geschrieben. Und tatsächlich: Ein paar Monate später habe ich den Text leicht überarbeitet und ein Stück Musik daraus gemacht. Recht „heavy“ für unsere Verhältnisse. „Unser Helter Skelter“, wurde im Proberaum gescherzt.
„Zwischen riesigen Menschentrauben – tummeln sich tausende Tauben“. Foto: Pixabay
Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten ist uns bei der gestrigen Probe eine Aufnahme gelungen, die noch etwas holprig klingt, aber doch gut genug ist, um an dieser Stelle als erste Skizze des Songs veröffentlicht zu werden. Damit ihr endlich mal wieder was Neues von uns hört, wo es in den letzten Monaten doch ziemlich still um Oh Sun! geworden war.
Das wollen wir im neuen Jahr ändern und demnächst auch unbedingt mal wieder live auftreten. Dazu gibt es an dieser Stelle hoffentlich schon bald mehr Infos. Bis dahin hört „An einem Samstag in der Stadt“ (Take One):
An der Aufnahme waren beteiligt: Thomas Auth: E-Gitarre Jan Gaža: Bass + Background-Gesang Roland Grimm: Gesang + E-Gitarre Jürgen Langer: Schlagzeug
An einem Samstag in der Stadt (Text
+ Musik: Roland Grimm)
An einem Samstag in der Stadt Die City voll, Schuhsohlen platt Vom vielen laufen, um zu kaufen Ich seh` Wespen in Softdrinks ersaufen Ich muss da durch und hab es satt An einem Samstag An einem Samstag in der Stadt
Dass heute wieder viele Paare An diesem Ort suchen nach Ware Das bremst mich aus und macht mich träge Paare sind die Lkw uns`rer Fußwege Ich muss da durch und hab es satt An einem Samstag An einem Samstag in der Stadt
Mir ist heut nicht nach Bad in der Menge Ich suche das Weite und hasse die Enge Bin irgendwie hier reingeraten Muss hinter bummelnden Shopping-Fans warten Ich muss da durch und hab es satt An einem Samstag An einem Samstag in der Stadt
Zwischen riesigen Menschentrauben Tummeln sich tausende Tauben Wie im Schlaraffenland fliegen sie tief Doch der Vergleich ist leider schief (Es sind ungebratene Tauben!) Ich muss da durch und hab es satt An einem Samstag An einem Samstag in der Stadt
An einem Samstag in der Stadt Bin ich der Typ, der keine Tüten hat Hab nichts gekauft, die Hände frei Laufe im Zickzack an Menschen vorbei Will einfach raus – so what? An einem Samstag An einem Samstag in der Stadt
Krankheit, Geburt, Kur, Urlaub, Unlust: Es gab viele Gründe, warum Oh Sun! in den letzten Monaten nur noch sehr selten gemeinsam geprobt hat. Vom Konzertieren ganz zu schweigen. Letzten Freitag habe ich mit Bassist Jan immerhin mal wieder zu zweit ein wenig gejammt.
Proberaum-Idylle: Jan am Bass – ich am Fotoapparat.
An der Aufnahme waren beteiligt: Jan Gaža: Bass + Background-Gesang Roland
Grimm: Gesang + E-Gitarre
Can`t get
you (Text +
Musik: Roland Grimm)
Loved you in hotels
Loved you in sheds
I love your coolness
And I love when you sweat
But I can`t, I can`t get you I can`t, I can`t get you I can`t, I can`t get you Out of my mind I can`t, I can`t get you
I can`t, I can`t get you
I can`t, and that is why
I can`t get you
Out of my mind
I get the blues
And I get what I see
But I`ve got no idea
What you want me to be
And I can`t, I can`t get you I can`t, I can`t get you I can`t, I can`t get you Out of my mind I can`t, I can`t get you
I can`t, I can`t get you
I can`t, and that is why
I can`t get you
Out of my mind
Love you from far off And I love you from near What I love is my screenplay You have never been here
But I can`t, I can`t get you I can`t, I can`t get you I can`t, I can`t get you Out of my mind I can`t, I can`t get you
I can`t, I can`t get you
I can`t, and that is why
I can`t get you
Out of my mind
I can`t, I can`t get you
Out of my mind
I can`t, I can`t get you
Out of my mind
I can`t, I can`t get you
Out of my mind
I can`t, I can`t get you
Out of my mind
In einem kreativen Rausch bin ich in den letzten Monaten nicht gerade gewesen. Der letzte Song, den ich geschrieben habe, war „Anziehend“ und ist vom November 2018. Lange her.
Gestern Abend habe ich nun
zwar kein neues Stück Musik, aber zumindest mal ein Gedicht geschrieben.
Immerhin ein Anfang. Vielleicht wird irgendwann ja sogar ein Song daraus.
In meinem neuen Gedicht geht es auch um überfüllte Shopping-Meilen. Foto: Pixabay
Das Gedicht heißt „An einem Samstag in der Stadt“ und soll hier nun gleich veröffentlicht werden. Denn auch für so etwas ist dieser Blog ja da.
An einem Samstag in der Stadt
An einem Samstag in der Stadt Die City voll, die Schuhsohlen platt Vom vielen laufen, um zu kaufen Wespen, die in Softdrinks ersaufen Ich muss da durch und hab es satt
Dass heut wieder so viele Paare In dieser Stadt suchen nach Ware Das bremst mich aus und macht mich träge Paare sind die Lkw der Fußwege Sie halten Händchen und ich verharre
Ich würd gern weiter, doch ich hänge fest Weil eine träge Masse mich nicht lässt Ich möchte mich rasant verändern Und endlich schlussmachen mit Schlendern
Mir ist heute nicht nach Bad in der Menge Ich suche das Weite und hasse die Enge Bin trotzdem hier irgendwie reingeraten Muss hinter shoppenden Schleichern warten Und komm einfach nicht in die Gänge
Zwischen riesigen Menschentrauben Tummeln sich tausende Tauben Mach bloß den Mund zu, denn die fliegen tief Der Vergleich zum Schlaraffenland ist aber schief Denn es sind ungebratene Tauben
Ich würd gern weiter, doch ich hänge fest Weil eine träge Masse mich nicht lässt Ich möchte mich rasant verändern Und endlich schlussmachen mit Schlendern
An einem Samstag in der Stadt Bin ich der Typ, der keine Tüten hat Hab nichts gekauft, die Hände frei Laufe im Zickzack an Menschen vorbei Will einfach raus – so what?
Nachdem ich den letzten Post vom Kunsthaus-Konzert gerade veröffentlicht hatte, kam Thomas noch mit ein paar schönen Fotos an, die seine Frau Gabi geschossen hat. Diese Bilder wollte ich euch nicht vorenthalten. Beweisen sie doch gleich zweierlei. Zum einen: Oh Sun! kann auch lachen. Zum anderen: Sie bewegen sich doch (auf der Bühne)!
Montag letzter Woche durften wir die musikalische Welt von Oh Sun! ja bekanntlich erstmals im Kunsthaus Essen vorstellen. Es war wirklich ein schöner Abend: Volle Hütte, tolles Publikum, super Sound – und wir Vier waren auch super drauf. Natürlich nicht zu perfekt, damit für künftige Auftritte noch Luft nach oben bleibt!
Apropos Luft: Die war bei mir dann wenige Tage nach dem Konzert völlig raus. Irgendeine heimtückische Viruserkrankung hat mich umgeschmissen und vorübergehend arbeits- und musizierunfähig gemacht. Deshalb fasse ich mich hier auch nur ganz kurz – ich bin einfach nach wie vor ziemlich erschöpft.
Zum Glück hat Ana vom Lokalkompass nicht nur dieses Foto nebst Bildunterschrift veröffentlicht, sondern ein paar Tage später auch noch einen kleinen Konzertbericht veröffentlicht, den ihr hier findet. Danke dafür, Ana!
Und hier noch zwei Live-Mitschnitte vom Konzert. Den Anfang macht „Had a kind of vision“:
Das Aufwärmprogramm zu dritt haben wir hinter uns: Am 8. Mai spielte Oh Sun! im Oberhausener Folk Club ausnahmsweise mal ohne Drummer. Hier ein dunkel-wackeliges Handyfoto von dem etwa halbstündigen Auftritt. Damit wäre auch das dokumentiert – damit ja keine Lücken im Blog entstehen!
Oh Sun! zu dritt im Folk Club. Foto: Martina Lichter
Wir wollen den Blick aber bereits nach vorne richten. Schlagzeuger Jürgen hat im Schwarzwald frische Kräfte gesammelt und wird wieder mit an Bord sein, wenn wir am 27. Mai um 21 Uhr im Kunsthaus Essen auftreten (Rübezahlstraße 33, 45134 Essen). Wir spielen dort im Rahmen der traditionsreichen Reihe „Montag Tontag“. Und auf diese kleine, aber feine Bühne müssen wir uns dann irgendwie quetschen.
Die „Montag Tontag“-Bühne im Kunsthaus Essen. Foto: Grimm
Die Bühne ist vielleicht ein wenig eng, für das Publikum bietet die gemütliche Kneipe im Kunsthaus Essen aber auf jeden Fall ausreichend Platz. Also kommt bitte zahlreich, wir freuen uns auf euch! Der späte Beginn (21 Uhr) an einem „Werktag“ (!) ist keine Ausrede. So ist das nun Mal Tradition bei Montag Tontag. Dafür dauern die Gratis-Konzerte auch stets nur exakt eine Stunde. Also keine Sorge: Zu den „Tagesthemen“ seid ihr wieder zu Hause.
Was gibt es noch Neues? Ach ja: Unser Lead-Gitarrist Thomas hat einen YouTube-Kanal eingerichtet. Somit gibt es Oh Sun! nun auch in bewegten Bildern. Wer schon immer mal sehen wollte, wie wir in unserem Proberaum proben, der findet dazu hier zwei passende Videos!
Oh Sun! hat jetzt sogar einen YouTube-Kanal.
Zum Abschluss habe ich für euch noch zwei Audio-Mitschnitte von unserer letzten Probe. Die Songs sind zwar nicht neu – aber die Aufnahmetechnik. Erstmals haben wir zwei Aufnahmegeräte im Proberaum aufgestellt und eins davon direkt an die Gesangsanlage angeschlossen. Vorteil: Wir können mit zwei Spuren ein wenig mixen und bei Bedarf den Gesang etwas lauter stellen. Eigentlich eine simple Neuerung, aber ich finde, der kleine Mehraufwand bringt klanglich ziemlich viel. Doch hört selbst! Hier zunächst „History“:
Am 8. Mai spielen wir ab 20 Uhr im Oberhausener Folk Club. Wir eröffnen dort den Open-Stage-Abend und werden etwa eine halbe Stunde musizieren, bevor dann andere Künstler die Bühne entern. Da Jürgen zu der Zeit im Urlaub weilt, müssen wir diesmal leider ohne Schlagzeug spielen – also „undrummed“.
Hübsch, aber diesmal außer Dienst: Das Schlagzeug im Folk Club brauchen wir am 8. Mai definitiv nicht.
Jetzt werden sich einige vielleicht fragen: Oh Sun! ohne Schlagzeug – geht das überhaupt? Kann man sich das anhören? Wir meinen: ja! Unsere gestrige Trio-Probe mit Bass (Jan), Akustik-Gitarre (Thomas) und E-Gitarre (Ich) lief jedenfalls gut. Kleine Kostprobe gefällig? So klingt „Gedanken in Knäueln“ ohne Drums:
Und noch eine Zugabe: Hier könnt ihr euch die gestrige Version von „Painter`s point of view“ anhören. Auf der Aufnahme lache ich am Anfang, weil mein Blick auf Thomas fiel, der bei meinem Gesangseinsatz („Blur (!) full of beauty“) irgendwie erschrocken wirkte.
Wer jetzt Lust auf mehr bekommen hat, sollte am 8. Mai unbedingt in den Folk Club kommen (Fuldastraße 6, 46117 Oberhausen-Eisenheim)!
Geschafft: Im Rahmen der „Euleluja“-Konzertreihe im Café Eulenspiegel haben wir am 15. März unseren ersten Live-Auftritt 2019 erfolgreich über die Bühne gebracht. Trotz schmuddeligem Erkältungswetter mit Starkregenereignissen bis kurz vorm Konzert waren erstaunlich viele Leute gekommen, um Oh Sun! zu hören. Ich hatte den Eindruck, dass sie es nicht bereut haben. Für uns jedenfalls hat sich der Auftritt sehr gut angefühlt und viel Spaß gemacht. Vielen Dank an alle, die letzten Freitag dabei waren!
Die Vier im Schaufenster: Am 15. März haben wir zum zweiten Mal im Eulenspiegel gespielt. Fotos: Gabi Auth
Unsere Dauerbrenner-Ballade „History“ gehörte zu den Stücken, die am meisten Applaus geerntet haben. Hier der Live-Mitschnitt:
Die Kebap-Bude im Rücken – ein aufmerksames Publikum im Blick: So macht Gitarre spielen und Singen Spaß.
Auch der Song „Mit 200 Sachen (Durch ein Land der Extreme)“ ist uns im Eulenspiegel gut gelungen, auch wenn ich in der letzten Strophe einen kurzen Textaussetzer hatte. Auffällig: Wir haben fast alle Stücke ein klein bisschen schneller gespielt als sonst. Die Aufregung?
Beim Background-Gesang hat unser Bassist Jan mittlerweile alle Hemmungen verloren.
Je später der Abend, umso entspannter die Band: Leadgitarrist Thomas schwebt hier scheinbar in transzendenten Sphären.
Gestern hatten wir unsere letzte gemeinsame Bandprobe vorm ersten Live-Auftritt 2019: Am 15. März spielt Oh Sun! ab 20.30 Uhr im Café Eulenspiegel (Steeler Str. 208, 45138 Essen). Der Eintritt ist frei, der Hut geht rum.
Und auch die nächsten Konzerte sind bereits terminiert: Am 8. Mai eröffnen wir den Open-Stage-Abend im Folk Club Oberhausen (Fuldastraße 6, 46117 Oberhausen-Eisenheim). Das wird ein etwa halbstündiger Kurzauftritt, weil danach noch viele andere Künstler auf die Bühne wollen. Open Stage eben. Wir werden uns in Oberhausen zur Abwechslung mal von unserer folkig-akustischen Seite präsentieren. Schlagzeuger Jürgen weilt an diesem Tag im Urlaub.
Am 27. Mai geht’s dann wieder in vollzähliger Bandstärke weiter – und zwar ab 21 Uhr im Kunsthaus Essen (Rübezahlstraße 33, 45134 Essen). Wir spielen dort als einzige Band des Abends im Rahmen der traditionsreichen Reihe „Montag Tontag“.
Wohl bekomm`s: Am 15. März servieren Oh Sun! wieder ihre ausgesuchten musikalischen Leckerbissen. Foto: Pixabay
Um euch die Wartezeit bis zum nächsten Oh Sun!-Konzert etwas zu verkürzen, gibt es hier noch zwei Aufnahmen von unserer gestrigen Probe. Den Anfang macht eine (wieder einmal) radikal neue Version von „Help find the way“. Die dazugehörigen Lyrics findet ihr hier.
Und hier noch der gestrige Mitschnitt von „Wall of sound“. Den Text könnt ihr hier nachlesen. Musik-Historiker können sich unter dem Link auch noch mal die Ursprungsversion dieses schönen Songs anhören.
An den Aufnahmen waren beteiligt: Thomas Auth: E-Gitarre Jan Gaža: Bass Roland Grimm: E-Gitarre + Gesang Jürgen Langer: Drums
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